In die Stadt

Kulinarisches Wochenende in Wien

Hey Zusammen,
 
wie wir bereits berichteten, haben wir im Februar ein eiskaltes, aber wunderschönes Wochenende in Wien verbracht. Natürlich kann man in Wien nicht nur besonders gut durch die Stadt bummeln, sich die Sehenswürdigkeiten und das bunte Treiben anschauen. In Wien kann man auch ganz hervorragend Essen oder etwas Trinken gehen. Dabei reicht das Spektrum von urigen Kneipen und Kaffees, über Studententreffs, bis hin zu Traditionshäusern. Hier unsere Top 5 an Lokalitäten, die wir in Wien besucht haben [Unbezahlte Werbung]:

Unsere Top 5, um Wien kulinarisch zu erleben

1. Gmoakeller (Adresse: Am Heumarkt 25, 1030 Wien, Österreich)

Der Gmoakeller ist wohl eines der berühmtesten Traditionshäuser in Wien. Wer Wiener Schnitzel der klassischen Art essen möchte, ist hier genau richtig. Hier kann man im urigen Ambiente das Wiener Essen in vollen Zügen genießen. Die Kellner sind nett und aufmerksam. Der Geräuschpegel hoch, weil es im Gmoakeller immer voll ist und die Wiener einfach wissen, wie man das Leben genießt. Reservierungen sind hier ein Muss! Bringt Hunger mit, die Portionen sind reichlich!

2. HEUER am Karlsplatz (Adresse: Treitlstr. 2, 1040 Wien, Österreich)
Das HEUER haben wir zur Kaffeezeit aufgesucht, weil uns sehr sehr kalt war und wir uns eine Runde aufwärmen wollten. Es liegt am Karlsplatz im Park schön gelegen. Aus dem kurzen Stop wurden dann aber doch mehrere Stunden, die wir in diesem schönen Lokal verbracht haben. Es gab tolle Variationen von heißer Zitrone, leckere Kaffees und dann doch noch Kuchen für uns. Lasst es Euch gesagt sein, es war der leckerste New York Cheescake den wir jemals gegessen haben. Absoluter Tipp von uns! Geht hin und genießt das Treiben um Euch herum in diesem doch eher modernen Ambiente.
 

 3. Schöne Perle (Adresse: Große Pfarrgasse 2, 1020 Wien, Österreich)

Die Schöne Perle wurde uns privat empfohlen und ist, trotz des Namens, wohl eher verkannt. Von außen und innen sieht es eher wie eine Studentenkneipe aus. Das Ambiente und die Klientel entspricht dem Aussehen, trotzdem kann man hier ganz fantastisch zu sehr guten Preisen lecker Essen gehen. Wer es etwas alternativ mag und nicht in den überfüllten „In-Restaurants“ sitzen möchte, der ist hier genau richtig. Solltet ihr am Abend mal kein Platz finden, so ist hier sicherlich noch ein Tisch für Euch frei. Probiert es doch mal aus. Die Schöne Perle strahlt eher von innen, dafür aber um so heller. 🙂

4. Kleines Café (Adresse: Franziskanerpl. 3, 1010 Wien, Österreich)

Das Kleine Cafè haben wir ebenfalls aufgesucht, weil uns auf der Sightseeingtour doch etwas kühl wurde. Um uns aufzuwärmen und den Charme eines typischen kleinen Cafés in Wien zu erleben, haben wir uns dann hier aufwärmen lassen. Typisch Wienerisch ist das Café klein, verwinkelt und hat unterschiedliche Einrichtungsgegenstände zusammengewürfelt. Man kann die Zeit hier mit dem Betrachten der Wanddekoration schon gut füllen und sich eine Wiener Melange gönnen.

5. Café Hawelka (Adresse: Dorotheergasse 6, 1010 Wien, Österreich)

Zwar nicht unbedingt das bekannteste Literatencafé, aber eines der zentralst gelegenen in Wien ist das Café Hawelka am Stephansplatz. Wenn das Café Zentral voll ist (so wie bei uns), dann kann man hier ebenfalls gut hingehen, sich die Wanddekoration anschauen, Kaffeespezialitäten genießen, Zeitung lesen und die Seele baumeln lassen. Gerade weil es so zentral gelegen ist und nicht ganz den Bekanntheitsgrad anderer Cafés in Wien genießt, ist es auf jeden Fall eine Empfehlung von unserer Seite.

Kulinarischer Flop in Wien

Natürlich kann man, gerade wenn man spontan ein Restaurant aufsucht, nicht immer Glück haben. So ist es uns passiert, dass wir dachten, alle Restaurants, die sich am berühmten Naschmarkt halten, müssen auch gut sein. Leider, leider haben wir uns da mehr als getäuscht, als wie die Gräfin am Naschmarkt betreten haben.
 
Auch wenn es von außen nach einem ganz passablen Restaurant zum Mittag aussah, merkten wir leider erst zu spät, dass der Eindruck sehr täuschte. Da es, wie wir berichteten, im Februar sehr kalt in Wien war, dachten wir, wir könnten uns in dem Restaurant aufwärmen und was Gutes zum Mittag essen. Leider war das Lokal nicht beheizt, sodass wir bei geschätzten 18 °C nicht unbedingt wärmer wurden. Das Essen war lieblos zusammengestellt worden und wir sind uns ziemlich sicher, dass die ein oder andere Fertigpackung hier verarbeitet wurde. Für den Look wurde getrocknete Petersilie darübergestreut, was das Essvergnügen eher verschlechterte. Während das Essen eher durch seine Geschmacklosigkeit hervorstach, waren die Preise dermaßen gesalzen, dass wir Augen machten, als die Rechnung kam. Heillos überteuert, kein Geschmack und ein kaltes Lokal.
 
Das hätten wir uns auch sparen können. Wir hoffen, unsere Warnung wird Euch davon abhalten, den gleichen Fehler zu machen wie wir. Leider kann man es nur als einen absoluten kulinarischen Fehltritt bezeichnen.

Kulinarisches Wien – Unser Fazit

Aus Fehlern lernt man aber bekanntlich. Wir haben dadurch gelernt, dass wir uns vorher zumindest auf einer Plattform wie zum Beispiel Google, TripAdvisor oder Ähnlichem die Bewertungen von einem Restaurant ansehen, bevor wir es betreten. Natürlich müssen wir auch sagen, dass die Gräfin eine absolute Ausnahme darstellte und wir ansonsten kulinarisch von Wien begeistert waren. Auch wenn die Cafés auf den ersten Blick mal nicht so top modern und vertrauenerweckend daherkommen, lohnt es sich oft sich die Zeit bei einem Kaffee dort zu vertreiben und das Wiener Leben zu erleben. Da wir nur ein Wochenende da waren, haben wir natürlich nicht alles ausprobieren können. Habt Ihr vielleicht Tipps für uns, was wir uns das nächste Mal in Wien – ein erneuter Besuch steht fest – nicht entgehen lassen dürfen? Wir freuen uns über Eure Anregungen!
 
Die zwei Reisenden,
Stefanie und Marcel

 

Stefanie

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